Road Trip nach Ungarn – Teil 1: Anreise

Man kennt das Konzept Fernbeziehung. Aber habt ihr je von einer Fern-Band-Beziehung gehört? Unsere eine Sängerin, Szilvi lebt nämlich in Ungarn. Wir hatten schon ewig darüber gesprochen sie mal alle gemeinsam zu besuchen. Es war sogar schon geplant und wir hatten einen festen Termin dafür ausgemacht. Aber dann kam die Pandemie und sämtliche Pläne mussten verworfen werden. Im Laufe des Sommers 2022 zeichnete sich aber ab, dass es wieder möglich sein würde und wir konnten die Pläne wieder aufleben lassen.
Am 8. Oktober ging es los. Hannah, Christof, Jörg und Torsten setzten sich um 3 Uhr nachts im kalten und herbstlichen Flensburg in ein vollbeladenes Auto – wir hatten ja auch Christofs Schlagzeug dabei- und die Reise Richtung Ungarn ging los.
Die ersten paar Stunden der Fahrt vergingen wie im Flug. Jörg, unser Fotograf war am Steuer und mit wenig Verkehr fuhren wir Richtung Süden. Wir waren schon an der tschechischen Grenze, als die Sonne aufging. Wir hielten nur für Diesel und Kaffee! Leider verdeckte dicker Nebel die atemberaubende tschechische Berglandschaft, aber in Prag konnten wir mit wenig Verkehr diese wunderschöne Stadt ein wenig vom Auto aus sehen. Der Nebel war auch verschwunden und es wurde ein schöner, sonniger Morgen. Wir wechselten uns am Steuer ab und unterhielten uns angeregt über Konzerte und die Pläne für unseren Besuch. Das Wetter wurde auch besser und besser. Die Temperatur hatte am Mittag schon die 20 Grad überschritten. Das ganze konnte nicht besser sein.
Am späten Nachmittag kamen wir dann in Székesfehérvár an. Wir wurden freudestrahlend von Szilvi empfangen. Nach etwa 13 Stunden Fahrt waren wir angekommen und Good Times zum ersten Mal in Ungarn vereint.
Am Abend wurden wir reichlich mit Köstlichkeiten des Restaurants „Keinmüll“ verwöhnt, was nicht nur für seine gute Küche, sondern auch für sein fantastisches soziales Engagement bekannt ist. Es war unmöglich nicht zu viel zu Essen, deshalb machten wir noch einen Verdauungsspaziergang durch die schön beleuchtete Innenstadt und machten uns anschließend auf den Weg zum Hotel, denn der Tag war lang, aber der nächste Tag verspricht noch spannender zu werden!

 

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